Am heutigen Tag führte die Feuerwehr Großenheidorn eine realistische Einsatzübung durch. Das Szenario: Ein gemeldeter Gas-Kohlenmonoxid-Austritt an einer Gastherme in einem Kellerraum. Zudem wurde eine Person als vermisst gemeldet.

Realitätsnahe Ausbildung für den Ernstfall
Solche Einsätze sind keine Seltenheit und kamen in jüngster Vergangenheit bereits in unserem Einsatzgebiet vor. Um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein, stand nicht nur die Menschenrettung im Fokus, sondern auch die Sicherheit unserer Einsatzkräfte.
Ein besonderes Highlight der Übung war die fachliche Unterstützung durch eine ortsansässige Sanitärfachkraft, die selbst Mitglied der Feuerwehr Großenheidorn ist. Sie erklärte den Teilnehmenden detailliert die Funktionsweise der Gastherme und worauf bei einem Einsatz dieser Art besonders zu achten ist.

Sichere Vorgehensweise dank moderner Messtechnik
Da bei einem Gasaustritt immer eine erhöhte Explosions- und Vergiftungsgefahr besteht, kam ein spezialisiertes Messgerät zum Einsatz. Dieses ist in der Lage, explosive und gesundheitsschädliche Gasgemische zu erkennen und frühzeitig zu warnen. Dadurch können die Einsatzkräfte gezielt vorgehen, den Gefahrenbereich absichern und die vermisste Person sicher aus dem Gebäude retten.

Wichtige Übung für die Einsatzpraxis
Die Übung zeigte erneut, wie wichtig regelmäßige Trainingseinheiten sind, um im Ernstfall schnell und sicher handeln zu können. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit der Einsatzkräfte und der fachlichen Unterstützung aus den eigenen Reihen konnte das Szenario erfolgreich bewältigt werden.